Kulturreihe im Hotel Morgenland

Liebe Freunde der Kulturreihe im Hotel Morgenland!

Leider dürfen wir aufgrund der Covid-19 Pandemie auf nicht absehbare Zeit keine kulturellen Veranstaltungen durchführen.

Um aber die Vorfreude hoch zu halten möchten wir mit Ihnen etwas in Erinnerungen schwelgen ….

Pascale Hugues

las am 21. September 2017 aus ihrem Buch

Deutschland à la francaise

Pascale Hugues ist Französin und lebt seit vielen Jahren in Berlin. In Deutschland à la française schreibt sie über den Alltag; die Sprache und die Mentalität in diesem Land, das ihr nahe und zugleich immer noch ein bisschen fremd ist. Sie schaut auf das ganz Kleine und sieht darin das ganz Grosse. Neugierig flaniert sie durch die Straßen und Parks, lauscht den Gesprächen und erforscht die Eigenheiten beiderseits des Rheins. Alles ist interessant, vom Präsidentenpalast bis zum Müllkeller, das seltsame Wort «Brustwarze», wie man zu Abend isst, sich am Telefon meldet, wie man streikt und ab wann Politiker als korrupt gelten.
Auch Klischees überprüft sie auf ihren wahren Kern. Sind die Deutschen wirklich so ordentlich und die Franzosen so locker? Wo offenbart sich die deutsche Seele? Und wann der französische Esprit? Ein kluges, kenntnisreiches, humorvolles Buch aus der Sicht einer Autorin, die in zwei Welten zuhause ist, beide liebt – und mit scharfem Blick beobachtet.

Foto: Dagmar Morath

Klaus Wowereit

war am 07. Juni 2018 Gast im Hotel Morgenland und stellte sein Buch vor:

Sexy, aber nicht mehr so arm: mein Berlin

Klaus Wowereit wirft einen Blick auf sein bewegtes, unkonventionelles Politikerleben – und auf »sein« Berlin, mit allen Facetten. Dabei reflektiert er die Rolle des Politikers ebenso wie die der Großstadt, deren Probleme exemplarisch sind für die großen gesellschaftlichen Herausforderungen unserer Zeit. Er erzählt, was es heißt, sich jahrzehntelang im Politikbetrieb aufzureiben, ohne dabei sein Privatleben und seine Menschlichkeit zu verlieren.

Noch einmal in den Politikbetrieb einsteigen ist für Wowereit keine Option. Aber seine Arbeit hat er geliebt – seine Stadt liebt er noch heute. Über beides spricht er sehr offen in diesem Buch.

»Wenn es etwas gibt, das ich mir wünsche, dann ist das ein gesamtdeutsches Bewusstsein dafür, dass Berlin die Hauptstadt aller ist, nicht bloß die Hauptstadt der Berlinerinnen und Berliner. Eine weltoffene, dynamische, sich ihrer bewegten Geschichte bewusste Hauptstadt, wirtschaftlich, politisch und kulturell der Zukunft zugewandt.« KLAUS WOWEREIT

Christian Berkel

eröffnete am 21. Februar 2019 den Promi-Reigen im Hotel Morgenland. Er stellte seine Familiengeschichte vor:

Der Apfelbaum

»Jahrelang bin ich vor meiner Geschichte davongelaufen. Dann erfand ich sie neu.«

Für den Roman seiner Familie hat der Schauspieler Christian Berkel seinen Wurzeln nachgespürt. Er hat Archive besucht, Briefwechsel gelesen und Reisen unternommen. Entstanden ist ein großer Familienroman vor dem Hintergrund eines ganzen Jahrhunderts deutscher Geschichte, die Erzählung einer ungewöhnlichen Liebe.

Berlin 1932: Sala und Otto sind dreizehn und siebzehn Jahre alt, als sie sich ineinander verlieben. Er stammt aus der Arbeiterklasse, sie aus einer intellektuellen jüdischen Familie. 1938 muss Sala ihre deutsche Heimat verlassen, kommt bei ihrer jüdischen Tante in Paris unter, bis die Deutschen in Frankreich einmarschieren. Während Otto als Sanitätsarzt mit der Wehrmacht in den Krieg zieht, wird Sala bei einem Fluchtversuch verraten und in einem Lager in den Pyrenäen interniert. Dort stirbt man schnell an Hunger oder Seuchen, wer bis 1943 überlebt, wird nach Auschwitz deportiert. Sala hat Glück, sie wird in einen Zug nach Leipzig gesetzt und taucht unter.

Kurz vor Kriegsende gerät Otto in russische Gefangenschaft, aus der er 1950 in das zerstörte Berlin zurückkehrt. Auch für Sala beginnt mit dem Frieden eine Odyssee, die sie bis nach Buenos Aires führt. Dort versucht sie, sich ein neues Leben aufzubauen, scheitert und kehrt zurück. Zehn Jahre lang haben sie einander nicht gesehen. Aber als Sala Ottos Namen im Telefonbuch sieht, weiß sie, dass sie ihn nie vergessen hat.

Mit großer Eleganz erzählt Christian Berkel den spannungsreichen Roman seiner Familie. Er führt über drei Generationen von Ascona, Berlin, Paris, Gurs und Moskau bis nach Buenos Aires. Am Ende steht die Geschichte zweier Liebender, die unterschiedlicher nicht sein könnten und doch ihr Leben lang nicht voneinander lassen.

Foto: Gerald von Foris

Seine ….

Frauengeschichten

…. sind legendär. Am 10. September 2019 begeisterte

Hubertus Meyer-Burckhardt

sein Publikum im Hotel Morgenland!

Als Gastgeber einer der erfolgreichsten Talkshows im Fernsehen hat Hubertus Meyer-Burckhardt eine Erfahrung gemacht: Frauen werden im Alter eher anarchisch, Männer im Alter eher bedeutungsschwanger.
Was bleibt von der Person ohne die Funktion? Eine Frage, der sich Frauen mit Vergnügen, Männer mit Sorge stellen. Frauen brechen auf, wenn das Leben die Verabredung nicht einhält, Männer ein. Hätte Mutter Erde ein Weltkulturerbe zu vergeben, dann wären das die Frauen. Diese Frauen sind – stellvertretend für alle anderen: Doris Dörrie, Veronica Ferres, Elke Heidenreich, Leslie Malton, Ina Müller, Ulrike Murmann, Erika Pluhar, Marianne Sägebrecht, Barbara Schöneberger und Christine Westermann.
Über Meyer-Burckhardts in diesem höchst unterhaltsamen Buch versammelten Frauengeschichten steht ein Satz wie eine Überschrift: er stammt von Barbara Schöneberger: »Ich empfehle zu leben.«

Seine Autobiographie

Ein Leben ist zu wenig

stellte

Gregor Gysi

am 29. Oktober 2019 unserem zahlreich erschienen Publikum vor.

Gregor Gysi hat linkes Denken geprägt und wurde zu einem seiner wichtigsten Protagonisten. Hier erzählt er von seinen zahlreichen Leben: als Familienvater, Anwalt, Politiker, Autor und Moderator. Seine Autobiographie ist ein Geschichts-Buch, das die Erschütterungen und Extreme, die Entwürfe und Enttäuschungen des 20. Jahrhunderts auf sehr persönliche Weise erlebbar macht.

„Erstaunlich, was sich alles ereignen muss, damit irgendwann das eigene Leben entstehen kann.“ Gregor Gysi

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Morgensternstraße 28

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